Die Covid? Kaum 42 neue Fälle, die in einer Woche in Luxemburg entdeckt wurden. Die Bronchiolitis? Vom 17. bis Februar waren 127 Babys und Erwachsene betroffen (ein Viertel weniger als in der letzten Woche). Unter den saisonalen Atemwegsinfektionen bleibt noch die Grippe. Aber auch in dieser Hinsicht scheint es unbestreitbar Entwarnung zu geben. Im angegebenen Zeitraum meldeten die Ärzte im Großherzogtum „nur“ 1.166 neue Fälle.

„Nur“, weil eine Woche zuvor die Zahl der Infektionen mit dem Influenzavirus noch um 28% höher lag. Sogar doppelt so viele, wenn man den Höhepunkt der Epidemie ganz am Anfang des Monats Februar betrachtet… Daher die beruhigende Botschaft des Gesundheitsministeriums: „Der Rückgang der Zahl der Fälle in den letzten drei Wochen bestätigt, dass der Höhepunkt der Epidemie hinter uns liegt“.

Die Behörden räumen jedoch ein, dass die Krankheit unter den Jüngsten noch immer virulent ist. Es ist wichtig, dass alle – Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren – versuchen, die während der Covid-Pandemie eingeführten Schutzmaßnahmen zu befolgen.

Doch jetzt laufen die Nasen, die Augen brennen und manche Menschen müssen vermehrt niesen. Schuld daran ist das gute Wetter! Das gute Wetter der letzten Wochen hat dazu geführt, dass die „Allergiesaison“ frühzeitig begonnen hat.

So begannen die Pollenkonzentrationen etwas früher als üblich zu steigen. In Ermangelung eines besonders kalten Winters begannen viele Pflanzen ihren Blütezyklus somit früher im Jahr.

Derzeit werden im Großherzogtum und in der Großregion Pollenkonzentrationen von Erle und Haselnuss registriert. Vor einigen Tagen waren die Werte übrigens deutlich höher als derzeit...

Wissenschaftler sind jedoch der Meinung, dass es in Zukunft (vielleicht auch in diesem Jahr) zu einer Verlängerung der Allergiezeit kommen wird. Auch hier ist das Klima der „Verdienst“. Mit der Erwärmung werden Bäume und Gräser über einen längeren Zeitraum bestäuben.

Das wird die vier von zehn Erwachsenen, die angeben, gegen einen oder mehrere Pollen allergisch zu sein, nicht trösten. Man kann ihnen nur empfehlen, sich regelmäßig über die App pollen.lu zu informieren.

Sie wurde im letzten Frühjahr eingeführt und aktualisiert dreimal täglich die Daten über die Konzentration von 11 der am stärksten reizenden Pollenarten. Sie kann kostenlos heruntergeladen werden.

 

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