Guten Tag, Was ist das denn fuer eine Nullnummer gegen Luxemburg in der FAZ gewesen?Fallen wir jetzt wieder ins 3te Reich ? Sich oeffentlich gegen eine fremdes Land kehren und niedermachen ? Was erlaubt Ihr armen Deutschen euch eigentlich, Ihr studierten Superhelden die trotz allem am Ende des Monats mit 1500 euro nach Hause muessen ?Luxemburg ist ja wohl Welten besser als Deutschland , aber das ist evtl. das Problem hier... War Herr Koerte mal zu Besuch und er ist angewiedert von seinem langweiliegen dummen deutschen Leben, dann ist es natuerlich zu verstehen ,aber dass eine Faz eine eigentlich tolle Zeitung es auch noch fuer noetig haelt diesen witzlosen Artikel dieses alten vertockneten Versagers zu drucken ist ein absolutes Armutszeugnis! Ueber ein Land herziehen das tausenden von euren Landsleuten ein Job bietet !! Hat Herr Koerte einen blassen Schimmer wieviele Deutsche Arbeitnehmer es in Luxemburg gibt ? Eines ist auf jeden Fall klar es ist schade dass der Herr soweit weg wohnt , denn ich setze 1000 euro aus fuer den der ihm mal ordentlich seine dumme vertrocknete Visage poliert . Flyer mit Foto sind schon im Umlauf . Und wenn Irgendjemand auf der Welt 7 Gruende schreiben sollte nicht in ein Land zu fahren , dann sollten diese doch wohl fuer Deutschland gelten . 1. Weil man nicht Hartz 4 finanizieren will . 2. Weil man nicht in eine Neonazi Demo geraten will . 3.Weil die kein Geld zum waschen haben . 4. Weil Aldi viel zu billig ist . 5. Weil man nicht dorthin will wo Dieter Bohlen und Angela Merkel herkommen. 6. Weil man nicht dorthin will wo man in abgeschnittenen Jeans aus Eimern saeuft. 7. Weil man nicht dorthin will wo man auf Techno und Drogen auf und ab springen muss .
vielen Dank für den Artikel!
Nun, ich bin sicher, er sollte eher komisch sein, allerdings schienen mir die Jokes tatsächlich so flach, dass sie unter der geschlossenen Tür durchpassen. War wohl witzig gemeint, aber man sollte doch gerade bei einem solchen Blatt auch bei Sartiren ein höheres Niveau erwarten können.
Bei mir jedenfalls reicht der Artikel weder, um mich zu verärgern, noch um mich wirklich zum Lachen zu bringen......da fielen mir andere Gründe ein ,-)
Bravo!
Herr Körte kennt unsere Freunde von der "Billigtanke" offensichtlich besser als man zuerst geglaubt hatte und weiss wie man sie aus der Reserve lockt. 😉
Ich hoffe dieser Artikel wird bald auch im Luxemburger Wort veröffentlich, denn ich würde mich sehr über die Leserbriefe der hochqualifizierten Wortleser freuen.
Danke TheLux, für diesen grandiosen Vorgeschmack.
Um den Spaß hier noch weiter zu vertiefen, hier dazu noch eine kleine Blütenlese:
"Kulturelle Leistungen stehen selten für sich: sie sind meist bedingt durch die wirtschaftliche, politische und geistige Gesamtlage einer Nation; sie setzen ein treffliches Schulsystem, einen tüchtigen Lehrerstab und lange mühevolle Vorarbeiten voraus, ist es, in der Gunst des historischen Augenblicks, begnadeten Geistern gelingt, der Heimat schöpferische Werke zu schenken oder in Zeitungen und Zeitschriften die höchsten Wünsche und Ziele des Volkes auszudrücken."
[Un siècle de vie Intellectuelle 1839-1939, Éd. Journal des Professeurs, Imprimerie Dr. Camille Kasel, Eich 1939, S. 174]
Kann ich nur unterstreichen. Allerdings ist bei einigen hier im Forum noch nicht zu diesem historischen Augenblick gekommen!
Es gibt eine ganze Reihe von intellektuellen Bemühungen in Luxemburg, die allerdings im Hinblick auf die Resonanz bei ihren eigenen Mitbürgern oft derart selbstkritisch sind, dass sie wie in Deutschland unter Adenauer leicht als "Nestbeschmutzer" klassifiziert werden.
Rosch Krieps, Kultur im Kleinstaat. Ein kritischer Rückblick auf 110 Jahre 1879-1989, Éd. Schortgen, Esch-Alzette 2006, http://www.schortgen.lu/db/listings/l0064.html
Krieps beklagt auch, dass in den Luxemburger Zeitungen auch nach dem Kriege Deutsch beibehalten worden ist (wie das deutsche Einkommensteuergesetz!), angeblich weil den Zeitungen die Umstellung zu kostspielig war. Na ja, der FAZ ist ja auch die Umstellung auf die neue Rechtschreibung zu teuer. Wenn indessen das deutsche Goethe-Institut geahnt hätte, was Luxemburger Journalisten aus der deutschen Sprache machen, hätten sie vielleicht die Kosten der Umstellung auf eine andere Sprache gerne übernommen.